Zarnekow Förderpreis

Illa und Werner Zarnekow-Stiftung

Rehabilitationswissenschaftlicher Förderpreis für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler

Sind Sie Nachwuchswissenschaftler*in und forschen auf dem Gebiet der Rehabilitation? Dann ist die DGRW gemeinsam mit der Illa und Werner Zarnekow-Stiftung auf der Suche nach Ihnen.

Lassen Sie Ihre Forschungsarbeit von erfahrenden Wissenschaftler*innen begutachten und ermöglichen Sie sich die Chance auf ein Preisgeld i.H.v. 5.000€. Senden Sie uns dafür Ihre Arbeit, eine Begründung ihres Antrags sowie einen Lebenslauf zu. Vielleicht gehören Sie dann schon bald zu den Preisträger*innen des Zarnekow-Förderpreises für Rehabilitationsforschung.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der folgenden Ausschreibung sowie den ergänzenden Hinweisen. 

Die Ausschreibungsfrist für den Zarnekow-Förderpreis 2022 endet am 30.09.2021.

Ergänzende Hinweise zur Ausschreibung

Zielgruppe

Für die Zielgruppe der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gilt in der Regel ein Alter bis 35 Jahre.

Einzureichende Arbeiten

Die Einreichung folgender aktuell abgeschlossener Arbeiten ist möglich:

  • Originalarbeit in peer-reviewed Zeitschrift/Journal in deutsch oder englisch publiziert oder angenommen vor nicht mehr als zwei Jahren.
  • Dissertationsschrift nach erfolgreich beendetem Promotionsverfahren vor nicht mehr als zwei Jahren.
  • Habilitationsschrift nach erfolgreich beendetem Verfahren vor nicht mehr als zwei Jahren.

Anzahl der Preisbewerber*innen und Empfänger*innen des Preises

In der Regel kann sich nur die / der Erstautor*in einer Arbeit um den Preis bewerben und den Preis empfangen. Nur bei deklarierter gleichrangiger Erstautorenschaft in der Publikation sind die gemeinsame Bewerbung beider Personen mit jeweils vollständigen Unterlagen und die Verleihung des Preises mit gleicher Aufteilung des Preisgeldes möglich.

In unklaren Fällen ist von den Bewerber*innen eine Stellungnahme der Leiter*innen der Einrichtung einzureichen, in der die Arbeit im Wesentlichen entstanden ist, mit eindeutiger Benennung einer/eines Bewerber*in oder zwei gleichrangiger Bewerber*innen.

Die Preisaufteilung zwischen mehreren gleichrangig begutachteten Arbeiten ist möglich.

Begutachtung und Entscheidung

Es erfolgt eine vergleichende Begutachtung der eingereichten Arbeiten durch drei Gutachter*innen. Auf Basis der Gutachten überreicht der Präsident der DGRW dem Kuratorium der Illa und Werner Stiftung das Ranking zur Preiswürdigkeit der eingereichten Arbeiten zur Entscheidung.

Preisträger/innen 2002 – 2020

2020

Dr. Susanne Bartel, Humboldt-Universität zu Berlin
Ausgezeichnete Arbeit: Exit from Work: Gesundheitsbedingte Ausstiegs- und Neuorientierungsprozesse im Erwerbsleben

2019

Dr. Daniel Hlava, Universität Kassel
Ausgezeichnete Arbeit: Barrierefreie Gesundheitsversorgung: Rechtliche Gewährleistung unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsdurchsetzung

2018

Dr. Gunda Musekamp, Universität Freiburg
Ausgezeichnete Arbeit: Zusammenhang zwischen proximalen und distalen Zielgrößen von Patientenschulungen: Vorhersage der Verbesserung der Lebensqualität und Depressivität durch Verbesserung der Selbstmanagementfertigkeiten

2017

Dr. Vera Storm, Jacobs University Bremen
Ausgezeichnete Arbeit: Towards employability and quality of life: Findings from four studies in lifestyle-related prevention and rehabilitation

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2016

Dr. Birgit Abberger, Universität Freiburg
Ausgezeichnete Arbeit: “Entwicklung eines modernen Diagnostikinstrumentes zur Erfassung von Angst bei kardiologischen Rehabilitanden” 

2015

Dr. Michael Schuler, Universität Würzburg
Ausgezeichnete Arbeit: “Übersetzung und psychometrische Prüfung des Health Education Impact Questionnaire”

2014

Katharina Quaschning, M.A., Pädagogische Hochschule Freiburg
Ausgezeichnete Arbeit: “Interne und externe Partizipation und ihr Einfluss auf Zufriedenheit und Behandlungsakzeptanz in der medizinischen Rehabilitation – Modellprüfung und Manualerstellung“

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2013

Dr. Lena Fleig, Freie Universität Berlin
Ausgezeichnete Arbeit: “Von der Verhaltensinitiierung zur Gewohnheitsbildung: Wie kann ein gesunder Lebensstil nachhaltig gefördert werden?” 

2012

Dr. Hanne Melchior, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Ausgezeichnete Arbeit: “Vorhersage des längerfristigen Behandlungserfolgs anhand von Symptomverläufen und der Dauer stationärer Psychotherapie” 

2011

Dr. Matthias Bethge, Medizinische Hochschule Hannover
Ausgezeichnete Arbeit: “Patientenorientierung und Wirksamkeit einer multimodalen medizinisch-beruflich orientierten orthopädischen Rehabilitation” 

2010

Dr. Markus Schäfers, Universität Dortmund
Ausgezeichnete Arbeit: “Lebensqualität aus Nutzersicht – Wie Menschen mit geistiger Behinderung ihre Lebenssituation beurteilen” 

2009

Dr. Anna-Miria Fuerst, Bucerius-Law-School, Hamburg
Ausgezeichnete Arbeit: “Behinderung zwischen Diskriminierungsschutz und Rehabilitationsrecht”

2008

Dr. Manuela Glattacker, Universitätsklinikum Freiburg
Ausgezeichnete Arbeit: “Subjektive Krankheitskonzepte von Patienten in der stationären medizinischen Rehabilitation”

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2007

Dr. Claudia China, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Ausgezeichnete Arbeit: “Telefonische Nachsorge in der kardiologischen Rehabilitation”

2006

PD Dr. Felix Welti, Universität Kiel
Ausgezeichnete Arbeit: “Behinderung und Rehabilitation im sozialen Rechtsstaat”

2005

Dr. Rüdiger Zwerenz, Universität Mainz
Ausgezeichnete Arbeit: “Motivation zur psychotherapeutischen Bearbeitung beruflicher Belastungen und Konflikte bei Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen”

2004

Dr. Corinna Bergelt, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Ausgezeichnete Arbeit: “Individuelle Rehabilitationsziele in der stationären onkologischen Rehabilitation”

2003

Dr. Bettina Hesse, Institut für Rehabilitationsforschung Norderney
Ausgezeichnete Arbeit: “Rehabilitation und Frühberentung bei jüngeren Antragstellern mit psychischen Erkrankungen”

2002

Dr. Wolfgang Bürger, Dr. Stefan Dietsche, Dr. Matthias Morfeld, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Ausgezeichnete Arbeit: “Ambulante und stationäre orthopädische Rehabilitation – Ein Vergleich von Strukturmerkmalen, Wirksamkeit und Kosten”