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Arbeitsgruppe Prävention und Rehabilitation

Sprecherin:
Prof. Dr. Ulla Walter

In der Arbeitsgruppe sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Prävention und Rehabilitation sowie Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Versorgungsbereichen  herausgearbeitet werden. Ziele sind es, die Erfahrungen und Kenntnisse mit denen des jeweils anderen Bereiches auszutauschen und so zu einer Optimierung und stärkeren Verzahnung beider Bereiche beizutragen.

Die Konstituierungssitzung der AG fand im Rahmen des DGRW-Workshops "Auf dem Weg zu mehr Zielorientierung - Edukative Ansätze in der Prävention und Rehabilitation für Ältere (50 plus)" am 19.11.2009 in Hannover. Die organisatorische und inhaltliche Ausrichtung des Workshops lag bei Prof. Dr. U. Walter, Dr I. Ehlebracht-König und Prof. Dr. Dr. H. Faller. Eingeladene Referenten waren Prof. Dr. Dr. Faller zum Thema „Edukative Verfahren in der Rehabilitation – Ziele, Strategien und Qualitätskriterien für Patientenschulungen“, Prof. Dr. Schmid-Ott, der ein psychosomatisches Rehabilitationsprogramm für Frauen zwischen 50 und 65 Jahren vorstellte, aus dem Präventionsbereich Herr Dr. Wanek vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen, der „Edukative Angebote zur Primärprävention – Ziele, Strategien und Kriterien am Beispiel individueller Maßnahmen der GKV“ präsentierte und Prof. Dr. Allmer vom Kölner Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften. Im Rahmen  des Workshop wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Prävention und Rehabilitation hinsichtlich der Zielsetzung und der Foki, struktureller Rahmenbedingungen, zugrundeliegender theoretischer Konzepte, Zielgruppenorientierung inkl. Zugang und Erreichbarkeit, Interventionsmöglichen sowie Qualitätssicherung und Evaluation herausgearbeitet und diskutiert. Insgesamt konnte der Workshop 50 interessierte Teilnehmer/innen verzeichnen.

Im Anschluss an den Workshop fand das konstituierende Treffen der Arbeitsgruppe statt, in der eine erste Eingrenzung der zukünftigen Themenfelder vorgenommen wurde. Es nahmen 15 Personen aus dem Präventions- und Rehabilitationsbereich an dem ersten Treffen der AG teil. Der Schwerpunkt der Arbeitsgruppe wird zunächst auf Interventionen bei über 50-jährigen nicht institutionalisierten Personen liegen. Besondere Priorität sowohl in der Prävention als auch in der Rehabilitation hat das Thema Nachhaltigkeit.