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Arbeitsgruppe Reha-Pflege

Sprecherin und Koordinatorinnen/Koordinatoren:
Prof. Dr. Annegret Horbach (Sprecherin)
Sindy Lautenschläger, Christian Müller
Isolde Lorenz
Dr. Holm Thieme
PD Dr. Andreas Weber, Dr. Fleischer, Christiane Becker, Prof. Dr. Johann Behrens
Prof. Dr. Udo Wolf
Prof. Dr. Markus Zimmermann

Die AG Reha-Pflege ist seit ihrer Gründung 2007 mit dem konkreten Projekt befasst, die Bedeutung des SGB IX bzw. international der ICF der WHO für die rehabilitierende Pflege zu klären.

Der Kongress „Pflegebedürftig in der Gesundheitsgesellschaft“ vom 26. – 28. März 2009 in Halle vereinigte neben der AG Reha-Pflege nicht nur verschiedene andere Fachgesellschaften in einem Kongress, sondern die Fragestellungen der AG Reha-Pflege flossen in andere Bereiche der Versorgung im Gesundheitssystem ein. Neue Kontakte in die Schweiz und Österreich konnten geknüpft werden. Ein AG Treffen und die aktive und zentrale Beteiligung am Jubiläumskongress der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) „Rehabilitation zwischen Tradition und Innovation – Herausforderungen heute und morgen“ am 23./24. April 2009 in Berlin sowie der Beitrag zur RehaPflege in der Festschrift belegen Pflege und Therapie als wichtige Bausteine der Rehabilitation in der allmählich breiter werdenden Erörterung der Thematik Reha und Pflege.

Die AG Reha-Pflege ist so bei ihrer Aufgabe, die gemeinsame Schnittmenge der rehawissenschaftlichen und der pflegewissenschaftlichen Forschungen zu bearbeiten, im Jahr 2009 einen guten Schritt vorangekommen. Die Kooperation der AG mit allen Pflegeforschungsverbünden, der Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Rehabilitation, der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention, der Dekanekonferenz Pflegewissenschaft, der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft, der BAR, der Deutschen Vereinigung und internationalen Fachgesellschaften und fachwissenschaftlichen Initiativen wurde erfolgreich ausgebaut.

Auch das Teilprojekt C 5 des DFG-Sfb 580, welches Rehabilitation in Deutschland, Schweden, Tschechien, der Schweiz und Italien untersucht, hat durch vierteljährlich gemeinsame Sitzungen mit Vorstandsmitgliedern der AG seine inhaltliche Arbeit substantiell verzahnt, um auch die (sozialhistorischen) Besonderheiten und gewachsenen Traditionen der Rehabilitation bei einem Vergleich rehabilitativer Funktionen mit einbeziehen zu können. Die AG ist weiterhin regelmäßig auf den Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquien vertreten. Die Zusammenarbeit mit der AG Recht und Politik hat sich als entscheidend für das mittelfristige Projekt der AG RehaPflege erwiesen, in Publikationen und Workshops die rehabilitativ-aktivierenden Aufgaben der Pflege nach SGB V, IX und XI zu klären. Dies bleibt das mittelfristig zentrale programmatische Vorhaben der AG.