Kommission Kommunikation, Innovation und Transfer

Aufgaben

Ein Aufgabenschwerpunkt der Kommission „Kommunikation, Innovation & Transfer“ liegt in der Unterstützung sowohl der internen Vernetzung und damit der Mitglieder, Arbeitsgruppen, Kommissionen und dem Vorstand der DGRW e.V. als auch der nationalen und internationalen Vernetzung nach außen. Der zweite Aufgabenschwerpunkt adressiert die Förderung des Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen Rehabilitationspraxis, -forschung und -bildung, wobei dieser Schwerpunkt sowohl den Ausbau der Interdisziplinarität als auch den Transfer als zu behandelnde Aufgabenfelder einschließt.

Für die Bearbeitung ihrer Aufgaben und die Identifizierung neuer Aufgaben hat die Kommission „Kommunikation & Transfer“ die folgenden sechs strategischen Ziele aus zahlreichen Vorarbeiten von DGRW-Gremien (Mitgliederversammlungen, Mitgliederbefragungen, DGRW-Initiative 2025“ [Ergebnisse aus Erkner], Vorstandssitzungen, Sitzungen der Kommission „Kommunikation & Transfer“) herausgearbeitet:

6 strategische Ziele

  • Transparenz und Sichtbarkeit stärken
  • personelle Stärkung der DGRW
  • Stärkung von Vernetzung/Kommunikation
  • Aktivierung und Förderung wissenschaftlicher Aktivitäten zur Rehabilitation
  • Qualitätssicherung in Wissenschaft und Praxis und Forschung und Lehre
  • Analyse zur Verfügbarkeit/Nutzung von Ressourcen für die Verbandsarbeit über regelmäßige Mitgliedsbeiträge hinaus.

Mitglieder

  • Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann
  • Appl. Prof. Dr. Scott Stock-Gissendanner
  • Dr. Cornelia Weiß
  • Tobias Knoop
  • Dr. Larissa Beck

Aktivitäten

Die Aktivitäten der Kommission „Kommunikation & Transfer“ konzentrieren sich aktuell auf die Bearbeitung der folgenden Arbeitspakete:

  • Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs auf Basis der formulierten strategischen Ziele zur Förderung der internen und externen Kommuni­kation,
  • Grunderneuerung und Belebung des Internetauftritts,
  • Auf- und Ausbau von Kooperationen und Kommunikationsstrukturen,
  • Ausrichtung und Nachbereitung von Transfer-Veranstaltungen,
  • iterative Identifikation von reha(forschungs-)bezogenen hochschulischen Strukturen in Deutschland,
  • Vorbereitung des jährlich stattfindenden K-I-T-Spaces.

Geschichte

Der Bedarf an einer Kommission „Kommunikation & Transfer“ resultierte aus dem Workshop der DGRW zur „Initiative 2025“, der Ende 2017 in Erkner stattfand. Hierbei wurden verschiedene Herausforderungen identifiziert, denen sich eine neue Mitgliedergruppe widmen sollte.

Im März 2018 wurde die Kommission durch den neu gewählten Vorstand einberufen und die Sprecherschaft an Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann und Prof. Dr. Matthias Morfeld übergeben.

Im April 2023 erweiterte die Kommission ihren Zuständigkeitsbereich um das Thema Innovation und nahm die Planung des ersten K-I-T-Space auf. Zudem erweiterte sich das Team der Kommission.

Sprecher*innen

Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann
menzel-begemann@fh-muenster.de

Prof. Dr. Scott Stock-Gissendanner
s.stock-gissendanner@berolinaklinik.de

Dr. Cornelia Weiß
cornelia.weiss@uk-halle.de

Tobias Knoop
tobias.knoop@uk-halle.de

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Veröffentlichungen aus der Kommission Kommunikation, Innovation und Transfer

In den letzten Jahren hat die Kommission Aus-, Fort- und Weiterbildung immer wieder erfolgreich Ergebnisse in unterschiedlichen Formaten publiziert. Alle Ergebnisse der Kommission finden Sie hier in Übersicht.

Tätigkeitsbericht 2023 – Kommission Kommunikation und Transfer

Tätigkeitsbericht 2023 – Kommission Kommunikation und Transfer

K-I-T Space Rückblick

KIT-Space-Text-Rückblick 2023-DGRW Newsletter

Kommission Kommunikation & Transfer

Anke Menzel-Begemann, Matthias Morfeld

Brücken schlagen: Eine starke Forschungs-Praxis-Kooperation für Qualitäts-sicherung, Innovation und Nachhaltigkeit in der Rehabilitation

Anke Menzel-Begemann, Scott Stock-Gissendanner, Jochen Heuer weitere Autor*innen: Heike Kähnert, Simone Lamminger, Cornelia Weiß, Kerstin Wippermann, Maria Dyck

KIT-Space

KIT-Space versteht sich als Forum für Personen, die über rehabilitationsrelevante konzeptuelle, strukturelle, prozessuale und auch kulturelle Aspekte von Kommunikation (K), Innovation (I) und Transfer (T) ins Gespräch kommen und ggf. gemeinsame Aktivitäten unterstützen möchten. Themen des Austauschs können sich sowohl auf die rechtliche Ebene von Rehabilitation beziehen, vor allem aber auf die Praxisebene sowohl in Bezug auf die konkrete rehabilitative Versorgung als auch die Gestaltung der Rahmenbedingung über Kommunikations-, Innovations- und Transfermaßnahmen sowie nicht zuletzt auch Forschungstätigkeiten.

Ein besonderes Merkmal des KIT-Space ist die selbst auferlegte mehrperspektivische Verpflichtung, über die in jedem Austauschprozess versucht werden soll, die fünf zentralen Perspektiven rehabilitativer Stakeholder – das „Quindem“, das sich aus Rehabilitand:innen, klinisch Tätigen, Einrichtungsleitungen, Trägervertretungen und Forschenden zusammensetzt – einzubinden.

Der KIT-Space, der ein- bis zweimal pro Jahr im Online-Format angeboten wird, gliedert sich in drei thematisch jeweils zusammenhängende Module, die auch einzeln besucht werden können.

Modul 1 „Kommunikation“ beschäftigt sich in einem ersten Veranstaltungsteil („looking for overlap“) mit Themen und Diskursen, die die DGRW mit anderen u.a. Fachgesellschaften und Forschungsinstitutionen eint und für die ggf. ein gemeinsames Aktivwerden zielführend erscheint. Hierfür werden i.d.R. vom Sprecher:innen-Team der Kommission für Kommunikation, Innovation und Transfer (KIT-Kommission) Recherchen durchgeführt und Themen zur Diskussion vorbereitet. Zum anderen widmet sich ein zweiter Veranstaltungsteil der „Stimme der Mitglieder“, indem von Mitgliedern an die KIT-Kommission herangetragene Themen aufgegriffen werden. Ziel dieses Veranstaltungsteils ist vor allem das Einholen von Stimmungsbildern, Ausloten von Handlungsbedarfen und Bilden von Arbeitsbündnissen.

Modul 2 „Innovation und Transfer“ fokussiert die mit Innovations- und/oder Transferaktivitäten verbundenen Herausforderungen und Handlungsbedarfe. Dabei umfasst das Verständnis von Innovations- und Transferprozessen die Zusammenarbeit von Forschung und Praxis und das Implementieren von Maßnahmen und neuen Prozessen ebenso wie die adressatengerechte und eine die Versorgungspraxis erreichende Verbreitung relevanter Erkenntnisse. Insbesondere in diesem Modul ist die Berücksichtigung des „Quindem“ – der o.g. fünf Perspektiven – ein zentrales Element. Ziel des Moduls ist die (Weiter-)Entwicklung von Handlungsempfehlungen für Innovations- und Transferaktivitäten.

Modul 3 „Methoden-Werkstatt“ fokussiert auf (v.a. innovative) methodische Ansätze in rehabilitationsrelevanten Kommunikations-, Innovations-, Transfer- und Forschungsaktivitäten. Nach einer Vorstellung – i.d.R. durch eine:n angefragte:n Referent:in – besteht die Möglichkeit zur Diskussion der Umsetzbarkeit/des Transfers und zur Entwicklung von Umsetzungsstrategien, die sich wiederum auf den Ebenen von Kommunikation, Innovation und Transfer verorten lassen können.

Veranstaltungen aus den Kommission und AGs

Neben den eigenen DGRW-Veranstaltungen geben wir Ihnen einen Überblick über die bevorstehenden Veranstaltungen mit rehabilitationswissenschaftlichen Inhalten.

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